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(D.K.) Madame Butterfly ist eine Oper von Giacomo Puccini nach der gleichnamigen Tragödie von David Belasco, die wiederum auf der Erzählung von John Luther Long basiert, sowie dem Roman Madame Chrysanthème von Pierre Loti. Ich habe diese Oper am 1. Februar 2013 in der DEUTSCHEN OPER (Charlottenburger Oper) in der Bismarckstraße gesehen und gehört.
Es war die 134. Aufführung seit der Premiere dieser Inszenierung am 20. Juni 1987. Zu meiner Freude war es eine nahezu klassische Inszenierung. Das Bühnenbild war schlicht, ohne jeden modernistischen Firlefanz. Es wurde in der Originalsprache Italienisch gesungen. Die Stimmen waren vorzüglich, wie auch die schauspielerische Leistungen.
Die Uraufführung fand am 17. Februar 1904 im Teatro alla Scala in Mailand, die deutsche Erstaufführung 1907 in der Hofoper Berlin, Unter den Linden, statt.
Es geht um eine Liaison zwischen einem us-amerikanischen Marineoffizier und einer Japanerin. Butterfly = Schmetterling nimmt ihre Liebe ernst, Benjamin Franklin Pinkerton, der Amerikaner, sieht diese Liebe als Abenteuer. Er zeugt bei diesem Abenteuer ein Kind.
Nach Jahren kehrt er mit seiner us-amerikanischen Frau nach Japan zurück, erfährt von diesem Kind und will den Knaben mit in die Vereinigten Staaten nehmen.
Nachdem Butterfly erfährt, daß ihr Geliebter verheiratet ist und ihr Kind mitnehmen will, nimmt sie sich in einer dramatischen Schlußszene das Leben. Pucchini selbst soll von der Geschichte sehr berührt gewesen sein.
Leider war das Charlottenburger Opernhaus nicht ausverkauft. Der Applaus aber war überwältigend. |
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